Mediale Ortsarbeit
«Weil manche Orte Geschichten tragen»
Manche Orte fühlen sich an, als läge etwas über ihnen. Ein Haus, in dem man schlechter schläft als anderswo. Ein Raum, den man meidet, ohne sagen zu können, warum. Ein Hof, der seit Generationen in der Familie ist und in dem sich etwas schwer anfühlt – nicht bedrohlich, aber ungelöst.
Manche nennen es Spuk im Haus, andere sprechen von schlechter Energie im Haus oder einer unruhigen Energie in der Wohnung – unerklärliche Phänomene zu Hause, für die es zunächst keine Erklärung zu geben scheint.
Menschen, die mich deswegen kontaktieren, beginnen oft mit einer Entschuldigung. Ich weiß, wie das klingt. Die meisten haben längst alles andere geprüft – Bausubstanz, Feuchtigkeit, Elektrik – und stehen dann vor etwas, das keine dieser Erklärungen abdeckt.
Dauer: 90 Minuten
Ort: Online per Videocall oder bei mir in München-Maxvorstadt
Kosten: 180 €
Ein Termin direkt vor Ort im Münchner Umland ist auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich. Sprechen Sie mich gerne an.
Worum es dabei meiner Erfahrung nach geht
In meiner Arbeit zeigt sich fast immer dasselbe Muster: Es geht nicht um etwas Fremdes oder Bedrohliches. Es geht um Menschen und ihre unerzählten Geschichten.
Um Verstorbene, die mit diesem Ort verbunden sind und deren Geschichten nie gehört wurden. Manchmal geht es um Schmerz, der von anderen nie gesehen wurde, um das eigene Erleben, das nie anerkannt wurde, um Gefühle, die keinen Platz hatten oder ungelöste Konflikte.
Oft zeigt sich dies besonders an Orten, an denen eine Familie seit mehreren Generationen lebt oder gelebt hat und deren Konflikte transgenerational weitergegeben wurden.
Besonders häufig begegnet mir in der medialen Ortsarbeit das Leid von Frauen. Frauen, die vor zwei, drei, vier Generationen an diesen Orten gelebt haben und denen aus gesellschaftlichen Gründen nicht einmal ihre Wut zustand. Die Verluste getragen haben, über die nie gesprochen wurde. Die funktionieren mussten, wo eigentlich Trauer nötig gewesen wäre.
Was heute als schwere oder unruhige Energie wahrgenommen wird, ist meiner Erfahrung nach oft genau das: etwas Ungehörtes, das gehört werden möchte.
Auch in der wissenschaftlichen Erforschung solcher Phänomene ist ein wiederkehrender Befund, dass Spukphänomene häufig mit ungelösten Konflikten im familiären Umfeld zusammenhängen – und sich verändern, wenn diese Konflikte bearbeitet werden. Das deckt sich mit dem, was ich erlebe.
In aller Kürze
- Mediale Ortsarbeit ist kein Ritual und keine energetische Reinigung, sondern eine mediale Kontaktaufnahme mit dem Ort und/oder mit den Verstorbenen, die damit in Verbindung stehen
- Ortsunabhängig möglich – ich muss nicht am betroffenen Ort sein
- Online per Videocall oder vor Ort in München-Maxvorstadt
- Mediale Arbeit lässt sich nicht kontrollieren. Daher kann keine Garantie gegeben werden, dass sich die Phänomene auflösen
Wie ich arbeite
Mediale Ortsarbeit ist bei mir kein Ritual, keine energetische Haus-Reinigung und keine Reinigung im klassischen Sinne. Nach meiner Erfahrung als Jenseitsmedium gibt es keine „Besetzung" und keine bösen Geister. Wenn an einem Ort schlechte Energien wahrgenommen werden können oder Spukphänomene auftreten, handelt es sich in meiner Sicht teils um gespeicherte Energien, die noch die Erinnerung an frühere Situationen tragen – oft handelt es sich aber auch um die Trauer oder Schwere der verstorbenen Person, die noch mit dem Ort verbunden ist.
Meiner Erfahrung nach kann es für die verstorbene Person Trost und Heilung bedeuten – und damit auch für den Ort –, wenn man ihr die Möglichkeit gibt, ihre Geschichte zu erzählen. Wer waren sie? Was ist geschehen? Was wurde nie gehört, nie anerkannt?
Diese Arbeit ist ortsunabhängig möglich. Ich muss den betroffenen Ort nicht betreten, um mich medial mit ihm und den Verstorbenen verbinden zu können.
Der Ablauf der medialen Ortsarbeit
- VorgesprächZu Beginn sprechen wir über den Ort: Um welches Gebäude handelt es sich, was ist über seine Geschichte bekannt, wer hat dort gelebt? Wie fühlt sich der Ort für Sie an, seit wann, und in welchen Momenten besonders? Anders als bei meiner sonstigen medialen Arbeit mit einzelnen Verstorbenen, bei der ich bewusst ohne Vorabinformationen arbeite, benötige ich hier Kontext. Das bedeutet auch, dass die Beweisführung eine andere ist: Oft komme ich in dieser Arbeit mit Geschichten in Kontakt, die lange vor unserer Zeit liegen, was die klassische Beweisführung schwierig macht. Und dennoch: Diese Geschichten möchten erzählt, gehört, mitgefühlt werden.
- VerbindungIch öffne mich für die geistige Welt und schaue, wer sich in Verbindung mit diesem Ort zeigt. Meiner Erfahrung nach zeigt sich die Person, deren Geschichte gehört werden möchte.
- Die GeschichteDie verstorbene Person erzählt. Wer sie war, wie sie an diesem Ort gelebt hat, was geschehen ist. Oft sind es Dinge, über die zu Lebzeiten nicht gesprochen wurde – Verluste, Kränkungen, Schuld, Einsamkeit. Ich gebe weiter, was ich wahrnehme, und Sie können in Echtzeit einordnen, was zu dem passt, was Sie über den Ort wissen.
- Weitere KontakteManchmal zeigt sich im Laufe der Sitzung, dass mehrere Menschen mit diesem Ort verbunden sind und ihre Perspektiven zusammengehören. Dann entsteht nach und nach ein größeres Bild – ähnlich wie in der medialen Ahnenarbeit.
- NachbesprechungWir besprechen gemeinsam, was sich gezeigt hat. Was lässt sich mit der bekannten Geschichte des Ortes verbinden? Was bleibt offen? Und was könnte daraus folgen – für den Ort und für Sie?
Mediale Arbeit lässt sich nicht kontrollieren.
Als Medium kann man sich für die geistige Welt und die energetischen Ebenen öffnen, jedoch nicht kontrollieren oder erzwingen, dass sich etwas bestimmtes zeigt. Dies gilt auch für die mediale Ortsarbeit. Diese Transparenz ist mir wichtig, weshalb es nicht im Kleingedruckten steht.
Ich kann nicht garantieren, dass durch die mediale Ortsarbeit bestimmte Phänomene aufhören oder sich die Energie eines Ortes verändert. Auch kann ich nicht versprechen, dass sich eine bestimmte Person zeigt. Ich vertreibe nichts, ich banne nichts, und ich arbeite nicht mit Vorstellungen von bösen Mächten oder Dämonen – weil mir das in meiner Arbeit schlicht noch nie begegnet ist und ich persönlich nicht an derartige Ideen glaube.
Was ich anbieten kann: einen ernsthaften, respektvollen Versuch, die Geschichte eines Ortes hörbar zu machen. Und in meiner Erfahrung zeigen sich Verstorbene meist sehr dankbar, dass man ihnen den Raum gibt, sich mitzuteilen.
Wann ich nicht die Richtige bin
Es gibt Anliegen, bei denen ich nicht weiterhelfen kann und wofür ich nicht ausgebildet bin – und in diesen Fällen ist es mir wichtig, dass Sie die richtige Fachperson kontaktieren, die Ihnen in ihrem Anliegen weiterhelfen kann.
Wenn Sie Stimmen hören, sich beobachtet oder von außen beeinflusst fühlen, oder wenn das, was Sie erleben, mit starker Angst, Schlaflosigkeit oder Erschöpfung einhergeht, dann ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der erste und wichtigste Schritt. Für die mediale Arbeit ist eine stabile Verfassung aller Beteiligten die Grundvoraussetzung.
Eine kostenlose und weltanschaulich neutrale Beratung für Menschen mit außergewöhnlichen Erfahrungen bietet das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg – unabhängig davon, ob Sie danach mit mir arbeiten möchten oder nicht.
Ich arbeite mit volljährigen Menschen, die sich psychisch stabil fühlen. Wenn Sie unsicher sind, ob mein Angebot das Richtige für Sie ist, schreiben Sie mir gerne – dann schauen wir das gemeinsam an.
Dauer: 90 Minuten
Ort: Online per Videocall oder bei mir in München-Maxvorstadt
Kosten: 180 €
Ein Termin direkt vor Ort im Münchner Umland ist auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich. Sprechen Sie mich gerne an.