Mediale Ortsarbeit
«Weil manche Orte Geschichten tragen»
Manche Orte scheinen etwas zu tragen. Ein Haus, in dem man schlechter schläft als anderswo. Ein Raum, den man meidet, ohne sagen zu können, warum. Ein Hof, der seit Generationen in Familienbesitz ist und in dem sich etwas seit jeher schwer anfühlt – nicht bedrohlich, aber ungelöst.
Menschen, die mit solchen Phänomenen in Berührung kommen – sei es das Gefühl von schweren Energien oder tatsächlichen Spukphänomenen – fällt es oft schwer, darüber zu sprechen. „Ich weiß, wie das klingt."
Wenn schwere Energien zu spüren sind oder Spukphänomene auftreten, kann dies meiner Erfahrung nach zwei Ursachen haben: Zum einen kann es sich um eine rein energetische Erinnerung handeln. Dies findet sich vor allem an verlassenen Orten. Das bedeutet, dass der Ort gewissermaßen noch schwere Ereignisse aus der Vergangenheit gespeichert hat, die sich an diesem Ort zugetragen haben. In einem solchen Fall kann es helfen, sich dem Ort liebevoll zuzuwenden, ihn etwa zu reinigen und vor allem: mit neuem Leben beleben, das die alten Energien mit der Zeit „überschreibt".
Die zweite Ursache hat konkret mit den Menschen zu tun, die an diesem Ort gelebt haben oder denen dort etwas widerfahren ist: Mit Verstorbenen, deren Geschichte nie gehört und deren Schmerz nie gesehen wurde. Um Familienkonflikte, die nie ausgelöst wurden. Um Gefühle, die zeitlebens nicht ausgedrückt werden konnten oder durften.
Es braucht nicht zwingend ein Medium: Oft hilft es bereits, einem Ort oder einer verstorbenen Person bewusst Aufmerksamkeit zu schenken – sich ihm zuzuwenden, zuzuhören, ihn ernst zu nehmen. Mediale Ortsarbeit setzt dort an, wo dies allein nicht reicht – wenn eine konkrete Geschichte gehört werden möchte, die sich nicht von selbst zeigt. Ich verbinde mich mit der verstorbenen Person, die noch mit dem Ort verbunden ist, und gebe ihr den Raum, um ihre Geschichte zu teilen. Meiner Erfahrung nach bringt diese Hinwendung oft Frieden: für die verstorbene Person. Und für den Ort.
Dauer: 90 Minuten
Ort: Online per Videocall oder bei mir in München-Maxvorstadt
Kosten: 180 €
Ein Termin direkt vor Ort im Münchner Umland ist auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich. Sprechen Sie mich gerne an.
In aller Kürze
- Mediale Ortsarbeit ist eine mediale Kontaktaufnahme mit dem Ort und/oder den Verstorbenen, die damit in Verbindung stehen
- Ortsunabhängig möglich – ich muss nicht am betroffenen Ort sein, um mich medial mit ihm verbinden zu können
- Online per Videocall oder vor Ort in München-Maxvorstadt
- Mediale Arbeit lässt sich nicht kontrollieren. Es kann daher keine Garantie gegeben werden, dass sich die Phänomene auflösen
Der Ablauf der medialen Ortsarbeit
- VorgesprächZu Beginn sprechen wir über den Ort: Um welches Gebäude handelt es sich, was ist über seine Geschichte bekannt, wer hat dort gelebt? Wie fühlt sich der Ort für Sie an, seit wann, und in welchen Momenten besonders? Was hat sich dort ereignet? Anders als bei meiner sonstigen medialen Arbeit mit einzelnen Verstorbenen, bei der ich bewusst ohne Vorabinformationen arbeite, benötige ich hier Kontext. Oft komme ich in dieser Arbeit mit Geschichten in Kontakt, die lange vor unserer Zeit liegen, was die klassische Beweisführung schwierig macht. Und dennoch erlebe ich immer wieder: Diese Geschichten möchten erzählt, gehört und mitgefühlt werden.
- VerbindungIch öffne mich für die geistige Welt und schaue, wer sich in Verbindung mit diesem Ort zeigt oder was durch die Verbindung mit dem Ort selbst wahrnehmbar ist. Stehen die Phänomene mit einer verstorbenen Person in Verbindung, zeigt sich meiner Erfahrung nach die Person, deren Geschichte gehört werden möchte.
- Die GeschichteDie verstorbene Person erzählt. Wer sie war, wie sie an diesem Ort gelebt hat, was geschehen ist. Oft sind es Dinge, über die zu Lebzeiten nicht gesprochen wurde – Verluste, Kränkungen, Schuld, Einsamkeit. Ich gebe weiter, was ich wahrnehme, und Sie können einordnen, wie es zu dem passt, was Sie über den Ort bereits wissen.
- Weitere KontakteManchmal zeigt sich im Laufe der Sitzung, dass mehrere Menschen mit diesem Ort verbunden sind und ihre Perspektiven zusammengehören. Dann entsteht nach und nach ein größeres Bild – ähnlich wie in der medialen Ahnenarbeit.
- NachbesprechungWir besprechen gemeinsam, was sich gezeigt hat. Was lässt sich mit der bekannten Geschichte des Ortes verbinden? Was bleibt offen? Und was könnte daraus folgen – für den Ort und für Sie?
Was ich nicht versprechen kann
Die mediale Ortsarbeit lässt sich nicht kontrollieren. Als Medium kann ich mich für die geistige Welt öffnen und mich für den Kontakt mit Verstorbenen bereitstellen, jedoch kann ich nicht garantieren, dass sich die verstorbene Person zeigt, welche mit den Phänomenen in Zusammenhang steht. Auch kann ich nicht garantieren, dass die Phänomene im Anschluss aufhören. Ich vertreibe nichts, ich banne nichts, und ich arbeite nicht mit Vorstellungen von bösen Mächten oder Dämonen – weil mir das in meiner Arbeit schlicht noch nie begegnet ist und ich persönlich nicht an derartige Konzepte glaube.
Was ich anbieten kann: eine ernsthafte, respektvolle Möglichkeit für den Ort und die damit verbundenen Menschen, ihre Geschichte zu teilen.
Wann ich nicht die Richtige bin
Es gibt Anliegen, bei denen ich nicht weiterhelfen kann und wofür ich nicht entsprechend ausgebildet bin – und in diesen Fällen ist es mir wichtig, dass die richtige Fachperson einbezogen wird.
Wenn Sie Stimmen hören, sich beobachtet oder von außen beeinflusst fühlen, oder wenn das, was Sie erleben, mit starker Angst, Schlaflosigkeit oder Erschöpfung einhergeht, dann ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der erste und wichtigste Schritt. Für die mediale Arbeit ist eine stabile Verfassung aller Beteiligten die Grundvoraussetzung.
Eine kostenlose und weltanschaulich neutrale Beratung für Menschen mit außergewöhnlichen Erfahrungen bietet das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg.
Ich arbeite mit volljährigen Menschen, die sich psychisch stabil fühlen. Wenn Sie unsicher sind, ob mein Angebot das Richtige für Sie ist, schreiben Sie mir gerne – dann schauen wir das gemeinsam an.
Dauer: 90 Minuten
Ort: Online per Videocall oder bei mir in München-Maxvorstadt
Kosten: 180 €
Ein Termin direkt vor Ort im Münchner Umland ist auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich. Sprechen Sie mich gerne an.