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Kann man zu verstorbenen Tieren Jenseitskontakte herstellen?

Ja, Jenseitskontakte zu verstorbenen Tieren sind möglich. Als Medium nehme ich Tiere ähnlich wahr wie verstorbene Menschen – über ihren Charakter, ihre Gefühle und konkrete Erinnerungen. Auch sie können Botschaften übermitteln.

Wenn ich erzähle, dass ich als Medium auch Kontakte zu verstorbenen Tieren herstelle, reagieren viele Menschen überrascht. Und doch ist der Unterschied zur Arbeit mit verstorbenen Menschen für mich geringer, als man vielleicht erwarten würde.

Wie ich verstorbene Tiere wahrnehme

Auch bei Tieren nehme ich zuallererst den Charakter wahr. Ihre Persönlichkeit, ihre Energie, ihre Art zu sein – das ist oft das Erste, was sich zeigt. Dann beweisen sie sich häufig über konkrete Bilder aus ihrem Leben: sie übermitteln mir Bilder von dem Haus, in dem sie gelebt haben, oder von einem bestimmten Lieblingsplatz, von einer vertrauten Situation.

Ich stelle gerne auch für Sie einen Jenseitskontakt zu Ihren Verstorbenen her.
Jenseitskontakt vor Ort in München oder Jenseitskontakt online

Besonders schön ist, dass ich die Welt im Jenseitskontakt manchmal buchstäblich aus der Perspektive des Tieres heraus wahrnehme. Bei einem Hund kann es sein, dass es sich für mich als Medium so anfühlt, als ob ich plötzlich auf Hundehöhe durchs Gras laufen würde – als wäre ich in einem Computerspiel, mit dieser ungewohnten, bodennahen Sicht auf die Welt. Zeigt mir eine kleine Katze ihr Zuhause, wirkt das Haus riesig. Jenseitskontakte mit Tieren bereiten mir als Medium immer wieder große Freude.

Die körperliche Wahrnehmung spielt auch hier eine wichtige Rolle. Ich fühle die Art des Tieres am eigenen Leib: Im Kontakt mit einem bestimmten Hund spüre ich plötzlich Tatendrang, Energie, eine sprungbereite Stärke. Bei einem anderen Tier fühle ich mich schläfrig, faul, behaglich – und erkenne darin sofort den Charakter einer gemütlichen alten Katze.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit: Das geheime Spiel des Hundes

Als sich mir der Hund meines Klienten zeigte, musste ich direkt lachen – so viel Freude verströmte er. Er war frech, witzig und abenteuerlustig. Und hatte mit der Welt, wie mir schnell klar wurde, sein ganzes Leben lang ein Spiel gespielt – eines, das seine Besitzer womöglich nicht immer als solches erkannt hatten.

Mit unschuldigem Blick, viel Charme und einer gehörigen Portion Gewitztheit hatte er immer wieder Wege gefunden, die gesetzten Regeln zu dehnen. Je weiter er dabei kam, desto erfolgreicher hatte er – in seinen Augen – das Spiel gespielt. Nun musste auch mein Klient lachen – er erkannte seinen Hund sofort wieder.

Dann zeigte mir der Hund das Haus mit dem großen Garten, in dem er mitsamt Besitzer gelebt hatte. Ich spürte körperlich seinen enormen Bewegungsdrang und ich zeigte mir, wie gerne er im Garten getobt hatte. Schließlich nahm er mich in den ersten Stock des Hauses: ein langer Gang, dunkle Holzdielen, hinten ein Fenster. Dort, am Fenster, hatte er tagsüber oft gesessen und Fliegen gejagt. Noch so ein Spiel.

Mein Klient erkannte den Gang, er erkannte das Verhalten seines Hundes. Er gestand lachend, dass er das ganze Ausmaß des Spiels wohl nie wirklich durchschaut hatte. In dieser Hinsicht war ihm sein Hund wohl überlegen gewesen.

Am Ende zeigte mir der Hund noch ein anderes Tier: einen hellbraunen, mittelgroßen Hund. Der neue Hund der Familie, bestätigte mir mein Klient. Und der verstorbene Hund übermittelte, dass er sich freue, dass nun dieser Hund im Haus lebe.

Botschaften von verstorbenen Tieren

Wie auch beim Menschen wollen verstorbene Tiere ihren Liebsten oft etwas mitteilen – zeigen, dass sie noch da sind, dass sie sie begleiten.

Ein Beispiel, das mich besonders berührt hat: der verstorbene Kater einer Klientin, den sie ihren “Seelenkater” nannte und den sie schrecklich vermisste. Er zeigte mir, dass er abends immer noch neben ihr auf dem Sofa liegt. Die Klientin war ergriffen – sie hatte das schon oft gefühlt, aber nicht zu glauben gewagt. Und dann legte er ihr etwas nahe, das sie überraschte: Er bat sie, sich wieder für eine neue Katze zu öffnen. Das würde ihr guttun.

Wie ich in Jenseitskontakten mit Tieren arbeite

Normalerweise arbeite ich in Jenseitskontakten offen: Das heißt, ich stelle keinen Wunschkontakt zu einer bestimmten Person her, sondern öffne mich für die geistige Welt und schaue, wer sich zeigen möchte. Den genauen Ablauf einer Sitzung beschreibe ich in meinem Artikel Wie genau läuft ein Jenseitskontakt ab? Ich tue dies, da ich darauf vertraue, dass die geistige Welt am besten weiß, was gerade dran ist.

Und doch gibt es eine Besonderheit im Falle von verstorbenen Tieren: Meiner Erfahrung nach sind verstorbene Menschen oft präsenter, wenn ich mich für einen Jenseitskontakt öffne. Sie drängen sich, wenn man so will, eher in den Vordergrund.

Äußert ein Klient zu Beginn des Termins den Wunsch, mit einem verstorbenen Tier in Kontakt zu treten, passe ich meine Arbeitsweise daher leicht an. Im ersten Teil der Sitzung arbeite ich wie immer offen und schaue, wer sich zeigt. Meldet sich ein Mensch, bekommt er seinen Raum – Beweise und Botschaften werden übermittelt. Meist hat es einen Grund, weshalb sich jemand zeigen möchte. Doch anschließend rufe ich das Tier gezielt zu mir. Dann beginnt die klassische Beweisführung, in welcher mir das Tier Bilder und Details übermittelt, worüber die Klientin sie eindeutig erkennen kann. Schließlich übermittle ich die Botschaften des Tieres.

Jenseitskontakte zu Tieren können großen Trost bringen, Bestärkung, Ermutigung – und oft auch viel Freude. Für mich als Medium sind sie jedenfalls jedes Mal eine besondere Erfahrung.

Rebecca Gischel – Jenseitsmedium München

Über die Autorin

Rebecca Gischel ist Jenseitsmedium aus München. Ihre besondere Stärke liegt in der feinen Wahrnehmung von Gefühlswelten der Verstorbenen. Wenn Sie Interesse an einem Jenseitskontakt haben, finden Sie weitere Informationen auf der Seite zu Jenseitskontakten.

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