Diese Frage wird mir als Jenseitsmedium immer wieder gestellt. Die kurze Antwort lautet: Ja. Und es passiert öfter, als viele denken.
Als Jenseitsmedium stelle ich professionell Kontakt zu Verstorbenen her – mit Beweisen, Lebensgeschichten, gemeinsamen Erinnerungen und Botschaften. In diesem Artikel gehe ich hierauf genauer ein. Doch das ist nicht der einzige Weg, auf dem Menschen mit ihren Verstorbenen in Kontakt treten können. Jeder Mensch kann lernen, die Zeichen seiner Verstorbenen zu erkennen – und sich ihnen mitzuteilen.
Wie Verstorbene mit uns kommunizieren
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen zu mir kommen, weil sie seit dem Tod eines geliebten Menschen etwas spüren, aber doch nicht ganz glauben können – ein Zeichen, ein Gefühl von Präsenz, etwas, das sich anfühlt wie: Ich bin noch bei dir.
In Jenseitskontakten zeigen mir die Verstorbenen dann oft genau diese Zeichen, etwa einen bestimmten Schmetterling, worüber sie die Hinterbliebenen an sich erinnern.
Verstorbene kommunizieren meist nicht spektakulär, sondern leise und subtil, sodass wir es leicht übersehen können. Einige der häufigsten Formen:
- Zeichen – etwa weiße Federn an ungewöhnlichen Orten, Initialen des Verstorbenen auf ungewöhnlich vielen Autokennzeichen, ein Plakat, das uns anzusprechen zu scheint. Zeichen sind so vielfältig wie die Verstorbenen, die sie senden. Ein guter Kompass, um zu erkennen, ob es sich um das Zeichen eines Verstorbenen handelt: das eigene Gefühl.
- Tiere und Pflanzen – ein Schmetterling, der sich immer wieder in die Wohnung verirrt. Ein Rotkehlchen, das ungewöhnlich nah kommt. Pflanzen der Verstorbenen, die plötzlich und außergewöhnlich aufblühen.
- Musik – das Lieblingslied der Mutter, das im Radio läuft, genau in dem Moment, in dem man an sie denkt.
- Impulse und Eingebungen – ein plötzlicher Gedanke, eine Idee und das Gefühl, dass sie vom Verstorbenen stammen.
- Träume – besonders klare Träume, die sich nicht wie Träume anfühlen, sondern wie eine echte Begegnung.
- Technische Phänomene – etwa flackerndes Licht im Moment, in dem über den Verstorbenen gesprochen wird. Ein Lied, das ohne erkennbaren Anlass zu spielen beginnt.
- Zufällige Begegnungen – ein unerwartetes Gespräch mit jemandem, der die Person kannte. Worte, die genau das berühren, was man gerade bewegt.
Wie wir mit Verstorbenen sprechen können
Viele Menschen tun es bereits, ohne es so zu nennen: Sie denken an die Verstorbenen, sprechen innerlich mit ihnen, stellen Fragen, die sie nie mehr stellen konnten. Das ist Kommunikation. Verstorbene nehmen dabei nicht unsere Gedanken wie Text wahr – aber sie nehmen die Energie wahr, die in uns entsteht. In feinen Nuancen, die sich fast wie ein Gespräch anfühlen.
- Laut sprechen – einfach reden, als wäre die Person im Raum. Am Grab, zu Hause, auf einem Spaziergang. Viele Menschen berichten, dass sie spüren, wenn ihre Worte gehört werden.
- Briefe schreiben – das ist die Methode, die ich besonders empfehle. Denn während gesprochene Worte ankommen, hilft uns das Schreiben selbst dabei zu fühlen, dass wir wirklich kommunizieren. Man setzt sich hin, nimmt Stift und Papier, und schreibt – bewusst, langsam, mit Raum für alles, was da ist. Dieser Akt fühlt sich anders an als ein flüchtiger Gedanke. Er macht die Verbindung greifbar.
Auch in der Psychotherapie ist das Schreiben von Briefen an Verstorbene eine anerkannte Methode – als Werkzeug, das hilft, Unausgesprochenes zu ordnen und inneren Frieden zu finden. Was man mit dem Brief danach macht, ist offen: aufbewahren, verbrennen, in die Erde graben – als symbolischer Akt des Sendens.
Was ich aus meiner Arbeit weiß
Die Verbindung zu unseren Verstorbenen muss nicht erst über ein Medium hergestellt werden – sie ist immer schon da. Wir müssen nur lernen, sie wahrzunehmen. Still werden, hinfühlen. Und manchmal genügt es, einfach mit ihnen zu sprechen oder einen Brief zu schreiben, um zu spüren: Ich bin nicht allein mit dem, was ich trage: Du bist da.